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Energie Südbayern spendiert neue Trikots

 

20150820 Trikotspende C Jugend

 

 

Trotz Hitze ziemlich cool

Indersdorfer A-Jugendliche testen Kunstrasen und sind gleich ziemlich überrascht

 

Nachdem bereits ein Team 12jähriger Jugendfußballer in Penzberg auf einem alle begeisternden Kunstrasen spielen konnten, waren nunmehr A-Jugendliche zum Testen eines Fußballfeldes unterwegs, wie es sich Fußball-Chef Martin Schmeller für die Indersdorfer Kicker vorstellt. Den 18-jährigen Spielern des TSV Indersdorf und der TaF Glonntal hatten sich auch etliche neugierige Spieler aus den Herrenteams des TSV angeschlossen, um die Bespielbarkeit des mit Penzberg baugleichen Kunstrasens in Fürstenfeldbruck zu erfahren.
Bei 29° C Außentemperatur gab es nach den Herdplatten-Berichten von der Frauen-WM allerdings zunächst sorgenvolle Mienen bei den Akteuren. In Kanada hatten sich die Spielerinnen immer wieder darüber beklagt, dass sich das Granulatgeläuf stark aufheizen würde und der Spielspaß damit auf der Strecke bliebe. Die Sorgen der Indersdorfer verflüchtigten sich aber bereits nach wenigen Minuten und Nico Karelly brachte es auf den Punkt: „Immer wenn ich bei Wärme auf Münchner Kunstrasenplätzen spiele, habe ich ganz schnell unangenehm heiße Füße und schwitze eklig. Warum ist denn das hier anders?“ Sigi Frost, der mit seinen A-Jugendlichen der TaF Glonntal mitgereist war, lieferte nach dem Training eine physikalische Begründung: Granulatplätze, wie sie oft in München und auch in Kanada gebaut wurden, haben mit dem verwendeten Füll-Sand und Gummigranulat, sowie dem direkt darunter liegenden Asphalt eine hohe Wärmspeicherkapazität – fast wie ein Sandstrand oder der Straßenasphalt. Der ungefüllte Fürstenfeldbrucker Kunstrasen hat hingegen direkt unter dem Teppich eine trittdämpfende Polypropylen-Schicht, die auch ganz nebenbei isoliert und damit die Aufheizung großer Massen verhindert. Ein schöner Nebeneffekt.
Alle Spieler berichteten von einem beeindruckenden und motivierenden Spielerlebnis. Stefan Aust hob auch noch die Weichheit des Kunstrasens hervor: „Unsere Rasenplätze sind ja bei der derzeitigen Hitze wie Beton“. Dass Rasenplätze nicht immer wie Beton sind, berichteten David Isemann und Vincent Wagatha, die sich beide im Februar schwere Bänderrisse durch Umknicken auf dem zerfurchten Trainingsplatz zugezogen hatten: „Auf so einem Kunstrasen wäre uns das ganz sicher erspart geblieben“.
Can Luca Akdere aus der A-Jugend des TSV Indersdorf brachte es schlussendlich für alle Exkursionsteilnehmer auf den Punkt: „Saucool, der muss her.“
 
Gruppenfoto

30 aktive Spieler der A-Jugend und der Indersdorfer Herren verschafften sich am 15. Juli 2015 einen Eindruck des ungefüllten XL-Turf-Kunstrasen in Fürstenfeldbruck

Weiterlesen: Kunstrasentest durch A-Jugendliche

1 201505 Pfingstcamp

 

Fußballpfingstcamp des TSV Indersdorf

Der TSV Indersdorf veranstaltete in diesem Jahr zum zweiten Mal in den Ferien ein dreitägiges Fußballcamp. Dieses Jahr ließ das Wetter das Angebot nur in den Pfingstferien zu. 32 fußballbegeisterte Kinder meldeten sich dazu an. Die Kinder kamen größtenteils aus dem eigenen Verein. Die weiteste Anreise hatte ein ehemaliges Vereinskind, dass jetzt in der Nähe von Stuttgart wohnt. Bei herrlichen äußeren Bedingungen wurden die Kinder intensiv durch die Trainer des TSV Indersdorf geschult. Die Kinder wurden in Gruppen aufgeteilt und haben so jeweils die einzelnen Stationen durchlaufen. Bei der Gruppeneinteilung wurde auf das Alter und die bisherigen Fähigkeiten Rücksicht genommen.

Am ersten Tag standen Koordination mittels Stangen, Hürden, Ringen, Hütchen und der Koordinationsleiter auf dem Plan. Zum Ende des Vormittags konnte jeder beim Speedmessgerät seine Schusskraft unter Beweis stellen. Das Speedmessgerät stellte uns freundlicherweise die SoccerArena Fränking zur Verfügung. 79 km/h eines E1-Kindes sind dabei das beachtliche Siegerergebnis. Nach dem Mittagessen wurde die Taktik auf Minifeldern sowie Fußballtricks geübt. Eine Station war das „Torwandschießen“. Ein Abschlußspiel auf Großfeld beendete den ersten Tag.

Am zweiten Tag vormittags waren wurde mit den Kindern ein Fußballbiathlonwettbewerb durchgeführt. „Scharf“ geschossen wurde natürlich nur mit Bällen. Laufen und Strafrunden waren aber analog der Wintersportart. Diese Form des Wettkampfes kam bei den Kindern gut an. Im Soccerkäfig, auch von der SoccerArena Fränking zur Verfügung gestellt, wurde ein kleines Turnier abgehalten. Jeweils zwei Kinder mussten für drei Minuten gegen zwei andere Kinder antreten. Der Sieger des Spiels blieb im „Käfig“ und empfing die nächsten Gegner. Das Ganze lief über maximal drei Runden. Die Teams wurden von den Trainern zusammengestellt, damit das Stärkenverhältnis gewahrt blieb. Ein gemischtes Doppel aus Mädchen und Junge wurde Turniersieger. Wieder zum Ende des Vormittags konnte, wie am Vortag, jeder beim Speedmessgerät seine Schusskraft unter Beweis stellen. Das gleiche E1-Kind erreichte diesmal „nur“ 71 km/h als Siegerergebnis. Am Nachmittag wurden Standards eingeübt, eine kleine „Championsleage“ gespielt sowie verschiedene Torschußübungen absolviert. Ein Abschlußspiel auf Großfeld beendete auch den zweiten Tag.

Am Freitag, dem dritten und letzten Tag, wurde mit den Kindern am Vormittag Dribblings, Einwürfe sowie nochmals spezielle Schußtechnik trainiert.

Am Nachmittag wurde ein Abschlussturnier durchgeführt. Vier Mannschaften, die aktuellen Championsleagehalbfinalisten, spielten den Turniersieg aus. Gewonnen hat „Real Madrid“, gefolgt vom „FC Barcelona“ und dem „FC Bayern“.

In den Pausen nutzten die Kinder intensiv den uns von der SoccerArena Fränking zur Verfügung gestellten „Soccerkäfig“. Darin konnten sie auf engstem Raum Eins-gegen-Eins-Situationen spielen.

Rundum kann man die Veranstaltung als vollen Erfolg bezeichnen. Den Kindern und Trainern hat es riesig Spaß gemacht und fußballerisch ist garantiert einiges hängen geblieben.

Ein herzliches Danke an die Kinder für das engagierte und konstruktive Mitmachen sowie an die Trainer, die diese Veranstaltung ehrenamtlich in ihrer Freizeit ermöglichten!!! 

 

sr

Am Ziel der Wünsche: zumindest erstmal für eine Stunde

Indersdorfer Kinder testen den Kunstrasen-Platz ihrer Träume

 

Eine Fußball-Jugendmannschaft des TSV Indersdorf mit Kindern im Alter von 11 und 12 Jahren konnte unlängst ein spannendes Testspiel auf einem Kunstrasenplatz absolvieren, wie ihn die Interessengemeinschaft der drei Vereine TSV Indersdorf, SV Niederroth und TaF Glonntal in der Marktgemeinde realisieren will. Hierzu waren die Jugendfußballer gemeinsam mit den Trainern Martin Schmeller, Christian Rütsch und vielen interessierten Eltern an den Alpenrand gefahren, um ein Freundschaftsspiel gegen den TSV Penzberg auszutragen.

Während sich die Eltern – die ja nicht selbst kicken durften – von der einzigartigen Gesamtanlage, die u.a. aus zwei Kunstrasenplätzen besteht, beeindruckt zeigten, waren alle Kinder vom Spielen auf dem absolut ebenen und weichen Untergrund fasziniert. Knackig auf den Punkt brachten es die Spieler Marius Hahnenberger und Hannes Rütsch: „Der Rasen ist einfach Weltklasse“.

Extrem beeindruckt war auch Martin Schmeller, der nicht nur D-Jugend-Trainer sondern in Personalunion auch Fußball-Abteilungsleiter beim TSV Indersdorf ist. Aber nicht nur das Geläuf hatte es ihm angetan, sondern besonders auch die Erläuterungen, die es von Josef Siegert zu hören gab. Siegert ist bei der 16000-Einwohner-Stadt Penzberg u.a. für Sport und Freizeit zuständig und hatte die Einladung für die Indersdorfer ausgesprochen. Die Kommune an der Loisach hat 2013 u.a. zwei Kunstrasenfelder als kommunale Sportanlage gebaut und stellt sie seitdem den 4 Penzberger Vereinen zusätzlich zu deren eigenen Rasenplätzen unentgeltlich zur Verfügung. Auch alle Schulen nutzen regelmäßig die immer sauberen und stets verfügbaren Spielfelder und sorgen damit für motivierende Bewegung an frischer Luft. In Markt Indersdorf würden die Vereine als Bauherren und Verwalter der zur Realisierung im Jahr 2016 in Planung befindlichen Anlage fungieren. Auch den Indersdorfer Schulen soll auf Wunsch der Schulleiter das Kunstrasen-Spielfeld zur Verfügung stehen.

 

2015 04 22KR

Wohlfühlen wie auf dem Wohnzimmer-Teppich: Indersdorfer Fußball-Kinder auf dem Kunstrasen in Penzberg