Aktuelles

Franz Xaver Romig , Inhaber Obi Baumarkt Dachau, übergab jetzt feierlich eine neue Holzhütte für die Fußballjugend des TSV Indersdorf zur Lagerung von Bällen und Trainingsequipment. Abteilungsleiter Martin Schmeller bedankte sich bei Herrn Romig für die großzügige Spende und betonte, dass nun von den Kleinfeldmannschaften die Trainingsutensilien nicht mehr über 100 Meter zum Trainingsplatz getragen werden müssen, sondern zugunsten einer effektiven Trainingszeitgestaltung die wichtigsten Trainingsgegenstände direkt am Platz gelagert werden können. Eine deutliche Entlastung der Kinder und der ehrenamtlichen Trainer. Schmeller freute sich auch, dass bereits Eltern der Jugendmannschaften eigeninitiativ einen Arbeitsdienst organisiert hätten, um die Hütte mit Strom zu versorgen. Somit steht der offiziellen Inbetriebnahme ab März nichts mehr im Wege.

 

20160206 Übergabe

2016 01 26 08 36 18 Fwd Klier Franz

Am Freitag, den 29. Januar 2016 findet die Jahreshauptversammlung der Fußballabteilung im Vereinsheim ab 19.00 Uhr statt.

 

Alle Abteilungsmitglieder sowie Interessierte sind herzlich eingeladen!

Fußball – 1. Herren-Mannschaft
Viele eigene Talente und hohe Identifikation


Die engagierte Ausbildung eigener Talente ist zwar ein mühevoller Weg, den damit auch manche Vereine scheuen, aber für den TSV Indersdorf gab es soeben eine ermutigende Richtigkeitsbestätigung: für die kommende Spielzeit 16/17 konnten die Verantwortlichen bereits jetzt 8 aus den beiden A-Jugenden stammende Neuzugänge für die 1. Herren-Mannschaft vorstellen. Mittlerweile stammen 90% der Herren-Aktiven aus den beiden Indersdorfer Jugendsäulen, 2/3 davon haben überregionale Erfahrung bei der TaF Glonntal gesammelt.
Abteilungsleiter Martin Schmeller erklärt das Indersdorfer Eigengewächs-Credo so: „Durch den langen gemeinsamen Weg durch die Jugendmannschaften schaffen wir gegenseitiges Vertrauen und wissen gleichzeitig um die gute sportliche und charakterliche Eignung für unser Herrenteam. Ganz wesentlich ist auch die Identifikationskraft einer auf diesem Weg entwickelten Mannschaft: als Ansporn für jüngere Fußballer wie auch für die ganze Marktgemeinde. Wir wollen eine Mannschaft haben, mit der sich alle Fußballbegeisterten im Ort identifizieren können.“
Der 18jährige Stefan Aust kann als Musterbeispiel für das langfristige Konzept der Indersdorfer Fußballer gelten. Der Indersdorfer (Noch-)Schüler spielte von der E- bis zur C-Jugend beim TSV Indersdorf, um dann in der B- und A-Jugend bei der TaF Glonntal auch in der Bezirksoberliga hochklassigeren Fußball zu erleben. Jetzt kehrt er mit ganz viel Erfahrung zu den Herren des TSV zurück. Er sagt selbst: „Ich bin dankbar dafür, was für uns in Indersdorf organisiert wird und möchte jetzt meinen Beitrag zum sportlichen Erfolg leisten. Unsere total junge Mannschaft ist sicher auch ein Anreiz für die vielen jüngeren Kicker, bis zu den Herren durchzuhalten. Ich halte Indersdorf für einen Verein mit super Perspektive. Gewaltig stören mich aber die derzeitigen Platzbedingungen. Der schnelle Bau des Kunstrasens wäre ganz schön wichtig. Gerade wegen der vielen Verletzungen. Was ich zuletzt darüber in der Gemeinderatssitzung von einigen Politikern gehört habe, finde ich lächerlich. Immerhin gibt es aber den Bürgermeister Obesser und etliche Gemeinderäte, die zu uns halten.“

 

2015 12 08 8Neue2016

Die Verantwortlichen Martin Schmeller, Johannes Popfinger, Helmut Lang und Bahtiyar Deveci begrüßten sehr herzlich: Can Luca Akdere (TSVI), Stefan Aust (TaF), Tim Elstner (TSVI), Mitat Ergin (TaF), Lukas Herzberg (TaF), David Isemann (TSVI), Markus Murakaru (TaF), Alexander Nefzger (TaF)

Jetzt sind wir dran!


Massenandrang beim Infoabend zum Indersdorfer Kunstrasen. Sportler fordern vehement die aus vielen Gründen dringend notwendige Fläche und Ehrenamtliche wollen von der Politik endlich mehr als verbales Schulterklopfen

Auch TSV-Veteranen konnten sich nicht daran erinnern, dass es bei einer Versammlung schon einmal einen derartigen Andrang im Indersdorfer Sportheim gegeben hätte. Bereits viele Minuten vor Beginn gab es nur noch Stehplätze und Zählungen ergaben später mindestens 148 Zuhörer beim Vortrag über das Jahrhundert-Projekt des Indersdorfer Fußballs. Und gleich am Anfang eine ganz wichtige Ansage: „Wir schaffen das!“ bemühte TSV-Vorstand Bernhard Wetzstein ein aktuell vielgeläufiges Zitat und meinte damit die Eigenanteilsfinanzierung für das neue Kunstrasenfeld. „Auch ohne Niederroth ist alles bestens durchfinanziert“, konnten die vielen Aktiven und Eltern junger Fußballer beruhigt zur Kenntnis nehmen, nachdem ein Zeitungsartikel vom gleichen Tag zunächst gewisse Zweifel über den Fortgang des Projekts geschürt hatte. „Aber wir können das Projekt nur in der jetzigen Niedrigzinsphase schultern. Deswegen müssen wir unbedingt 2016 bauen!“

 

Fußball in Indersdorf ist längst auf Augenhöhe mit dem Sport der Kreisstadt
Wetzstein berichtete in der Folge über die 548 Mitglieder in der Fußballabteilung, die damit deutlich größer ist als z.B. die des TSV 1865 Dachau. 22 kickende Mannschaften haben – auch rechnerisch detailliert nachgewiesen - einen drängenden Bedarf für hochbelastbare Sportflächen. Während in Dachau durch engagierte kommunale Unterstützung bereits ein Kunstrasen gebaut wurde und auch das kommende Großprojekt des TSV 1865 schon längst Mittel bereit gestellt sind, gibt es in Indersdorf nach wie vor neben erklärten Befürwortern auch Zweifler quer durch die Parteien. „Wir haben bereits jetzt eine ruinöse Übernutzung unserer Sportflächen, immer wieder schlimm Verletzte durch unebenes und seifiges Geläuf und vor allem keinerlei Wachstumsmöglichkeiten mehr. Die Gemeinde plant auf 20 ha neues Bauland, was einen zukünftigen Zuzug von etwa 1000 Familien bedeuten kann. Gerade die zu erwartenden jungen Familien haben viele Kinder, wo sollen die denn Sport treiben?“, so Wetzstein weiter. Wie ein Kunstrasenfeld dauerhaft Abhilfe und vor allem auch hohe sportliche Attraktivität für die Aktiven schaffen kann, erläuterten danach Sigi Frost und Martin Schmeller. Sehr überraschend war dabei insbesondere die Reaktion der Zuhörerschaft auf die geplante Finanzierungsstruktur des Eigenanteils, der sich bei Gesamtkosten von 650.000 € auf etwa 130.000 € belaufen wird. Schmeller führte aus, dass der deutliche Mehrwert des Kunstrasens nur mit einem überschaubaren Zusatzbeitrag für die Mitglieder finanziert werden kann. Er nannte hierbei einen umgerechneten Richtwert von etwa 10 Cent pro Stunde auf dem Kunstrasen und erntete dafür keinesfalls Tadel sondern: Applaus.

 

Extrem starkes Mitglieder-Mandat für die weitere Diskussion mit Politikern
Genau zum Thema eigene Anstrengungen zog das TSV-Ehrenmitglied Manfred Weisenburger einen Vergleich zur Freizeitanlage, die die Gemeinde unlängst mit einem eigenen Mittelaufwand von 410.000 € errichtet hat. Der langjährige BFV-Jugendfunktionär führte insbesondere auch aus, dass die Fußballer im Unterschied zur überschaubaren Anzahl der Nutzer des Freizeitgeländes einen erheblichen Eigenbeitrag leisten, sowie den Erhaltungsaufwand selbst schultern würden. Auch die Nachhaltigkeit einer Investition in den Sport sah er auf einer ganz anderen Ebene. Weisenburger schilderte abschließend, wie „ihm vor Freude das Herz im Leibe hüpft“ wenn er die fast 300 Kinder und Jugendlichen beim Fußballsport an der Glonn sieht und betonte mit welch riesigem und anhaltendem Unverständnis zu rechnen sei, wenn dem Kunstrasenprojekt bei zumal vergleichbaren Summen die kommunale Förderung verweigert würde. Zum Ehrenamt knüpfte auch Christian Gerling an, der seit über 10 Jahren Jugendmannschaften des TSV trainiert. Er betonte, wie tief nicht nur er sich gekränkt sähe, wenn sich die Anerkennung der Politik für seinen Dienst an den Kindern der Bürger weiterhin nur auf Schulterklopfen beschränken würde.
Voraussichtlich im Dezember 2015 wird der Gemeinderat über den Antrag entscheiden. Für die Sportler und ihre Familien wird es – auch längerfristig – sehr interessant sein, wie die Fraktionen der Kommunalpolitik die Mittel der Bürger einsetzen.

 

20151009 Kunstrasen 5

 

20151009 Kunstrasen 1               20151009 Kunstrasen 3

Vincent Wagatha berichtete über mehrere schwere                          Manfred Weisenburger – über Jahrzehnte Lehrer in
Verletzungen, die er – wie etliche Vereinskameraden -                     Markt Indersdorf - weiß genau wie Kinder und

bereits auf dem  unerträglich schlechten Trainingsplatz                     Jugendliche bestmöglich sozialisiert werden

erlitten hat

 

 

20151009 Kunstrasen 4

Unbenutzbarkeit und extreme Verletzungsgefahr auf den zumeist in sehr einfacher Ausführung entstandenen Rasenflächen sollen schon 2016 der Vergangenheit angehören.