Aktuelles

Winter-Training der TSV-Fußballer im Sana-Gym

 

Eis und Matsch verhinderten bis kurz vor dem Punktspielstart einmal mehr ein sinnvolles Training der Indersdorfer Fußballer. Wenn auch leider ohne den geliebten Ball, konnte doch zumindest für die Ausdauer im unlängst eröffneten Sana-Gym einiges getan werden. So trafen sich Spieler der beiden Herren-Mannschaften mehrfach zum Spinning im optimal ausgestatteten Fitness-Studio der Betreiber Cüneyt Özarik und Max Mühlbauer. Unter fachkundiger und motivierender Anleitung von Sana-Gym-Trainer Heli konnte der Fußballer-Winter-Blues so zumindest kurzzeitig durch die Glückshormone erfolgreich gemeisterter Anstrengung vertrieben werden.

2015 03 26 Wintertraining Sana Gym

 

 Geschäftsführer Cüneyt Özarik und sein Fitness-Team freuten sich über die Wintergäste vom TSV Indersdorf

 
20150313 Foto HV 2015
 
 

TSV-Vorsitzender Bernhard Wetzstein und Fußballchef Martin Schmeller wollen das Kunstrasen-Spielfeld 2016 realisieren

 

Nur der Kunstrasen sichert weiteres Wachstum

Seit vielen Monaten laufen die Planungsarbeiten für das Kooperationsprojekt der drei Indersdorfer Sportvereine, 2016 soll das Projekt aus Vereinssicht realisiert werden. Auf der Jahres-Hauptversammlung des TSV Indersdorf begründeten der 1. Vorsitzende Bernhard Wetzstein und der Fußball-Abteilungsleiter Martin Schmeller nachdrücklich den dringlichen Bedarf, mit dynamisch wachsender Kinderzahl weitestgehend witterungsunabhängig Fußballsport in der Marktgemeinde anbieten zu können. Beide loben die bisherige Unterstützung durch Bürgermeister Franz Obesser und den Gemeinderat bei den bisherigen Planungen.

Stolze Zahlen präsentierte Wetzstein in seinem Rechenschaftsbericht zum abgelaufenen Vereinsjahr 2014. Die Mitgliedergesamtzahl ist binnen Jahresfrist um 105 auf nunmehr 1286 gestiegen. Der Jugendanteil im Verein liegt mittlerweile bei 46 %. Einen wesentlichen Anteil daran hat der Jugendfußball. So bietet die Fußballabteilung des TSV nunmehr schon 220 Kindern und Jugendlichen Sport und Sozialisation unter der Anleitung von 36 ehrenamtlichen Trainern. Besonders stolz ist man, dass das Gesamtangebot für die 5-18jährigen Fußballer zwar unter großen Kraftanstrengungen aber doch komplett am Ort dargestellt werden kann. Mit dem durch den TSV mitbegründeten Talentförderverein TaF Glonntal gibt es obendrein auch noch ein stärker leistungsorientiertes Angebot auf dem TSV-Gelände, wodurch die Abwanderung von Spielern, die intensiver ausgebildet werden wollen, verhindert wird. Aus diesem Reservoir mit derzeit 109 Jugendfußballern stammen viele Spieler der 1. Mannschaft des TSV.

Fußballchef Martin Schmeller referierte ergänzend über die derzeitigen Trainingsflächen. Sie sind letztlich keine der DIN-Norm entsprechenden Fußballerfelder, sondern aufgebesserte Wiesen, die bei Nässe und ständig gestiegener Belastung schnell zu verletzungsprovozierendem Morast werden. So war z.B. in den letzten 5 Wochen praktisch kein Training geschweige denn Testspiele auf den Plätzen des TSV möglich. Die Demotivation von Spielern und Trainern sowie der Wettbewerbsnachteil gegenüber den überwiegend auf Kunstrasen trainierenden Stadtvereinen sind riesig. Ein weiteres Wachstum ist derzeit nicht mehr möglich, obwohl die Nachfrage speziell im noch kaum erschlossenen Mädchen-Fußball sehr groß ist. Welches Angebot den vielen zukünftig zu erwartenden Neubürgern gemacht werden könnte, ist ebenfalls unklar.

Schmeller betonte in diesem Zusammenhang auch, wie wichtig es wäre, ehrenamtlich tätigen Jugendtrainern bestmögliche Rahmenbedingungen zu schaffen. Nur so können immer wieder aufs Neue Menschen für diesen Dienst an der gesamten Gesellschaft gewonnen und dem Verfassungsrang des Ehrenamtes praktische Geltung verschafft werden.

Die Interessengemeinschaft der drei Indersdorfer Vereine hat drei Standorte in der näheren Auswahl. Sie prüft derzeit einen Standort in der Nähe des Gymnasiums, von dessen zentraler Lage auch alle Schulen profitieren würden. Der starke Motivationseffekt eines Kunstrasenfeldes wird vom DFB stets herausgehoben und könnte gerade aus Schülerkreisen zusätzliche Kinder für den Vereinssport begeistern.

Am Samstag, 07. März 2015 trafen sich Spielerinnen der Mädchenmannschaft sowie Spieler der 2. Mannschaft, der A-Junioren des TSV Indersdorf und Spieler der TaF Glonntal U17 und U19 sowie Trainer verschiedener Mannschaften und Funktionäre des TSV Indersdorf wie auch TaF Glonntal zu einem kurzfristig anberaumten Arbeitsdienst auf dem Gelände des TSV Indersdorf. Gemeinsam wurden verschiedenste Probleme angegangen, z.B. Herrichten des Platzes, Einebnung der Maulwurfshügel etc. um allen Aktiven einen geordneten Spielverlauf auf annehmbaren Plätzen zu ermöglichen.

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Fußball A Jugend Wintertraining 006

A-Jugend im Wintertraining

TSV Indersdorf stellt Helmut Lang als zukünftigen Trainer vor

 

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8 Monate vor Beginn der Saison 2015/16 konnten Fußball-Abteilungsleiter Martin Schmeller und sein Technischer Leiter Johannes Popfinger kurz vor Weihnachten den Wunschtrainer vorstellen, mit dem man am liebsten eine ganze Ära begründen möchte.

 

Mit Helmut Lang, einem Fußballer mit langer Indersdorf-Historie, soll es zukünftig in der Marktgemeinde sportlich zügig bergauf gehen. Der 47jährige, gebürtige Indersdorfer, der beruflich bei einem bekannten Bayerischen Automobilhersteller tätig ist, hat das Fußballspielen beim TSV von der Pike auf gelernt und wurde mehrfach in unterschiedliche Jugend-Auswahlteams berufen. Im Herren-Fußball war Lang nicht nur beim TSV Indersdorf aktiv, sondern spielte auch erfolgreich Landesliga-Fußball beim FC Pipinsried. Als Trainer war Helmut Lang zuletzt 6 Jahre für die TaF Glonntal tätig und erzielte mit seinen Teams vielbeachtete Erfolge, wie z.B. im Jahr 2013 einen Aufstieg in die Bayernliga. „Gerade auch weil Helmut x-fach bewiesen hat, dass er junge Fußballer zu Spielerpersönlichkeiten formen und aus Individualisten harmonierende Teams entwickeln kann, war er seit langem unser Wunschkandidat für den Trainerposten“, berichtet Johannes Popfinger. „Viele begabte und leistungsbereite Jugend-Spieler reifen derzeit in unseren beiden Jugendsäulen heran und sollen Zug um Zug in das für sie passende Herrenteam integriert werden. Helmut wird ihnen in der 1. Herren-Mannschaft ganz sicher einen alle begeisternden Rahmen abstecken.“

 

„Helmut ist für mich schlichtweg eine Identifikationspersönlichkeit“

Der „Stallgeruch“, den Helmut Lang mitbringt, ist für Martin Schmeller ein entscheidender Faktor. „Amateurfußball lebt einfach vom Lokalkolorit“, stellt er sicherlich treffend fest. „Wir wollen unbedingt ein Herren-Team entwickeln, an dem die fußballbegeisterten Menschen in und um unserer Marktgemeinde und vor allem auch die vielen Jugendfußballer ihre wahre Freude haben. Dazu gehört aus meiner Sicht auch, sich auch mal beim Bäcker, in der Eis-Diele und natürlich auch immer wieder bei Fußballspielen verschiedenster Mannschaften zu begegnen. In unserer Grundlagen-Charta zum Indersdorfer Fußball steht folglich auch, dass wir ein Team aus Spielern mit besonderem Bezug zum Ort, zum Verein und zu den hiesigen Menschen bilden möchten. Unser zukünftiger Übungsleiter genügt diesen Ideen in allen Belangen.“

 

„Ich arbeite besonders gern mit begeisterungsfähigen, jungen Spielern“

Helmut Lang, der selbst an der Entwicklung der Indersdorfer Fußball-Charta mitgewirkt hat, betont, dass er eine junge, ehrgeizige aber auch harmonierende Mannschaft zusammenstellen wird. „Natürlich brauchen wir ein Grundgerüst erfahrener Spieler, die die Jungen anleiten und stützen können, aber ich werde der Jugend im größtmöglichen Umfang Chancen geben“, erläutert Helmut Lang seine Trainerphilosophie. „In Kürze stelle ich meine ersten Neuzugänge vor.“

Turgay Wilden wird die derzeitige Mannschaft noch bis zum Ende der Rückrunde als Spielertrainer betreuen. Sowohl für Martin Schmeller als auch für Johannes Popfinger ist es sehr wichtig, festzustellen, dass Wilden für den Verein stets engagierte und loyale Arbeit abgeliefert hat und dies sicher auch bis zum letzten Spiel machen wird.