Aktuelles

Die Vormachtstellung der Handballer des TSV Dachau 1865 und die des TSV Indersdorf in der Bezirksliga Altbayern ist vorübergehend erst einmal geklärt. Die Glonntaler besiegten im Landkreisderby die Jahnstraßler in eigener Halle mit 24:20 (10:9)-Toren.

Es war teilweise ein zerfahrenes Derby, in dem beide Teams nicht ihre Bestleistung abrufen konnten. Bestätigung dafür war im Verlaufe der Partie eine unübersehbare Fehlerquote beider Teams. Nimmt man nun mal die allseits beliebte Benotung der einzelnen Spieler heran, dann verdienten sich nur die beiden Torhüter eine sehrt gute Note. Gerhard Feichtmaier auf Dachauer Seite und Michl Siemens bei den Gästen. Siemens glänzte mit vier gehaltenen Siebenmetern. Gleiches gilt für Indersdorfs Spielertrainer Tobi Bärsch, der mit seinen 13 Treffern entscheidenden Anteil am Sieg seiner Mannschaft hatte. Sandra Müller, Dachaus Aushilfstrainerin, da TSV-Coach Feichtmair ja im Tor stand, meinte nach Spielschluss: "Wir haben halt keinen Bärsch in unseren Reihen." Damit lag sie nicht ganz richtig, denn mit Nico Gollwitzer, sechs Toren sowie mit Matthias Mehler mit fünf, hatte sie ebenfalls zwei erfolgreich Torschützen in ihren Reihen.

Zum Spiel: In der ersten Halbzeit konnte sich kein Team entscheidend absetzen. Der 10:9-Pausenstand für Indersdorf verdeutlicht dies.

Nach dem Seitenwechsel agierten beide Mannschaften vorübergehend weiter auf Augenhöhe. Doch mit zunehmender Spieldauer kamen die Glonntaler immer besser ins Spiel. Als sich die dann mit 22:17 absetzen konnten (55.), war das Spiel zugunsten des TSV Indersdorf entschieden.

Stenogramm:

TSV Dachau 1865: Gerhard Feichtmaier im Tor, Nico Gollwitzer 6/1, Simon Bauer 1, Fabian Gattermann 1, Philipp Zweier 1, Maximilian Müller, Mathias Ehleiter, Peter Hoffmann 2, Tobias Mauermann 4, Matthias Mehler 5/1.

TSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Alexander Hauser 1,Tobi Bärsch 13/2, Philip Schröder 1, Ferdi Pöllner 1, Aleksander Kaurin 4/1, Marlon Rathschlag 1, Philipp Zeimet 1, Aleksander Vejnovic 1.

 


Nach dem ersten Saisonsieg gegen den TV Passau am vergangenen Spieltag, folgte für unsere Männermannschaft wieder die Ernüchterung. Beim SVW Burghausen II kassierten Bärli und seine Jungs mit 27:28 (16:12) wieder eine Niederlage. Dass die Begegnung eine halbe Minute vor Spielende verloren ging, das ist nichts Neues. Wie schon in Simbach und Freising dominierte wir über weite Strecken die Partien, um dann aber in den letztenMinuten dem Gegner doch noch die Punkte zu überlassen. Wie so oft in den letzten Begegnungen führte wir zur Pause klar mit 16:12-Toren. Auch im weiteren Spielverlauf schien nichts anzubrennen. Vier Minuten vor Spielende, beim Stande von 27:26 für die Hausherren, konnte Bärli zwar noch einmal zum 27:27 ausgleichen, doch zwanzig Sekunden vor dem Abpfiff gelang dem Gegner noch der 28:27-Siegtreffer. Warum es wieder einmal nicht zum Sieg reichte, der mehr als möglich gewesen wäre,wie Bärli meinte, nannte er die Gründe für die bittere Niederlage: "Vor allem die Absprachen in der Abwehr klappten nicht. So kam der Gegner zuleichten Toren aus dem Rückraum. Auch im Angriff lief nicht alles rund bei uns. Torhüter Michl war in der ersten Halbzeit überragend, in der zweiten nur noch mittelmäßig." Die Kleinigkeiten, die schließlich zur neuerlichen Niederlage führten, die müsse man möglichst schnell abstellen, meinte Bärli. Bleibt nur hoffen, dass dies gelingt.

Stenogramm TSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Tobi Bärsch11, Philipp Schröder, Manuel Kroiß, Ferdi Pöllner 4, Aleksander Kaurin 4, Marlon Rathschlag, 3, Henry Claussen 1, Dragan Petrovic 1, Andi Reuther 1, Philipp Zeimet 2.

 


Unser Spielertrainer Tobi Bärsch war nach Spielende sichtlich zufrieden. Hatte er und seine Mannschaftskollegen beim 30:27 (15:11)-Erfolg gegen den TV Passau endlich den ersten Saisonsieg perfekt gemacht.

Dass im Spiel seiner Mannschaft noch nicht alles so klappte wie er es sich vorstellt, gab Bärsch unumwunden zu. "Doch die Jungs haben zum Großteil der Partie das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten", sein Lob in Richtung seiner Mitspieler. Auffallend im Spiel unserer Mannschaft war die Spielfreude, mit der sie an dieAufgabe heranging. Es war aber auch nicht zu übersehen, dass die Abwehrarbeit noch verbesserungswürdig ist.

Im Angriff bewiesen Tobi selbst mit sieben, Milo Kaurin mit neun und Andi Reuther mit sieben Toren ihre Treffsicherheit. Vor allem in der ersten Halbzeit war Torhüter Michl Siemens ein Rückhalt seiner Abwehr.

StenogrammTSV Indersdorf: Michl Siemens im Tor, Alex Hauser, Tobi Bärsch 7, Philipp Schröder, Manuel Kroiß, Ferdi Pöllner, Milo Kaurin 9, Marlon Rathschlag 1, Henry Claussen 3, Andi Reuther 7, Aleksander Vejnovic 3.

 


Die gute Nachricht zuerst: Die Verletzung von Rückraumspieler Jan Vogl stellte sich als nicht so schwerwiegend heraus, wie die ersten Befürchtungen lauteten. Natürlich wird er trotzdem einige Zeit fehlen. Zusätzlich zu Jan, gesellte sich auch noch Elias Kroiß durch eine erneute Gehirnerschütterung mit auf die Verletztenliste, womit wir schon bei den schlechten Nachrichten sind. Außerdem fehlte noch Philip Landenberger urlaubsbedingt, sodass Trainer Jürgen Vogl gleich drei wichtige Spieler, darunter beide etablierten Kreisläufer, ersetzen musste.

Nichtsdestotrotz stand ein qualitativ hochwertiger Kader auf dem Feld, der über weite Strecken zeigte, dass man endlich den erlösenden ersten Sieg einfahren wollte. Nach unkonzentrierten ersten fünf Minuten (1:3) steigerten sich unsere Jungs konnten bis zur 19. Minute mit 9:6 in Führung gehen. Aufgrund fehlender Wechselmöglichkeiten im Rückraum und den daraus resultierenden schwindenden Kräften der indersdorfer Kids, konnten sich die Gegner aus Günzburg allerdings bis zu Halbzeit wieder auf 12:12 herankämpfen.

Wieder drohte das Spiel trotz guter Leistungen und aufopferungsvollem Kampf zu kippen. Leider konnten auch die anspornenden Worte von Trainer Vogl und die taktischen Vorgaben für die kommenden 25 Minuten den Negativtrend aus den letzten 5 Minuten vor dem Seitenwechsel nicht stoppen und die Kids lagen bereits nach 29 Minuten mit vier Toren hinten (12:16). nach der resultierenden Auszeit fingen sich Vogl Schützlinge wieder, kamen aber bis zum Ende der Partie nicht mehr nennenswert an den VfL heran und verloren schlussendlich mit 24:28.

Trotz der erneuten Niederlage haben sich unsere Nachwuchshandballer ein großes Lob von ihren Trainern und auch von den Fans verdient, welche doch sehr beunruhigt ob der angespannten Personalsituation waren.

 


Dieser Tage erreichte uns eine erfreuliche Mitteilung vom Bayerischen Handballverband. Es betraf das vergangene Punktspiel bei der HSG Freising-Neufahrn, das bekanntlich erst 15 Sekunden vor Spielende für uns mit 26:27 verloren ging. Nun zur Meldung des BHV: Der hat festgestellt, dass bei der HSG ein Akteur mitwirkte, der keine Spielberechtigung besaß. Die Entscheidung des Sportgericht: Der HSG wurden die zwei Punkte aberkannt und uns gutgeschrieben.