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Aufatmen bei den Handballern des TSV Indersdorf. Im Kellerderby der Bezirksoberliga Altbayern verbuchten sie vor der anstehenden Weihnachtspause mit einem 34:32 (16:11)-Erfolg beim TSV Schleißheim zwei überaus wichtige Punkte, strapazierten dabei aber arg die Nerven der mitgereisten Fans. Nicht mehr aushalten konnte die nervenaufreibende Begegnung Indersdorfs Fan Manuela Angele, die Mutter von Torhüter Matze, die eine Viertelstunde vor Spielende es nicht mehr aushielt und Abkühlung außerhalb der Halle suchte. So konnte sie nicht miterleben, wie ihr Sohnemann und Schwiegersohn Tobi Bärsch in einer entscheidenden Phase der Begegnung die Weichen stellten für den späteren Sieg. Matze wehrte in der Schlussphase der Partie beim Stande von 29:27 einen Siebenmeter der Gastgeber bravourös ab, auf der Gegenseite verwandelte Tobi einen Strafwurf sicher zur vorübergehenden 30:27-Führung.

Zum Spiel: Die Glonntaler dominierten vom Anpfiff weg die Partie. Schnell führten sie nach zehn Minuten klar mit 7:2 und alles deutete darauf hin, als sollte es eine lockere Angelegenheit für den TSV Indersdorf werden. Doch der Eindruck täuschte, denn die Schleißheimer kamen besser ins Spiel. Sie arbeiteten sich nach teilweise klaren Führungen des Gegners immer wieder heran. Doch dann schwächten sie sich immer wieder selbst durch eine übertriebene Härte. Zehn Zeitstrafen, neun Siebenmeter (die alle Indersdorfs Tobi Bärsch sicher verwandelte) und eine Rote Karte für Vincent Tallavania dokumentierten das manchmal undisziplinierte Abwehrverhalten. Die Glonntaler verhielten sich da überaus disziplinierter, was letztlich mit zum verdienten Erfolg führte.

Stenogramm TSV Indersdorf: Matze Stephan im Tor, Tobi Bärsch 12/9, Philipp Schröder 1, Richie Baumbach 2, Ferdi Huber 4, Aleksander Kaurin 3, Niklas Dietel 3, Philipp Zeimet 9, Aleksander Vejnovic.

Es geht doch. Die Handballer des TSV Indersdorf haben in der Bezirksoberliga Altbayern ihre Durststrecke beendet. Im Heimspiel gegen die SG Moosburg feierten die Glonntaler einen glatten 30:23 (15:14)- Erfolg und verbuchten damit zwei überaus wichtige Punkte. Trotz des augenscheinlich klaren Erfolges war vor allem in der ersten Halbzeit nicht alles gut was die Jungs von TSV-Coach Jürgen Vogl da ablieferten. Nicht nur Vogl, sondern auch die Indersdorfer Fans sahen aber darüber hinweg, " denn nur die zwei Punkte zählen", so die Analyse von beiden Seiten.

Von Beginn der Partie begegneten sich die Teams auf Augenhöhe, wobei fast immer die Gäste eine Führung vorlegten. Auch deshalb, weil vier Mal der Pfosten und einmal die Latte für den geschlagenen Moosburger Torhüter retteten. Kurz vor der Halbzeit erzielte Ferdi Huber zumindest die knappe 15:14-Pausenführung. Nach dem Seitenwechsel agierten die Hausherren dann wesentlich konzentrierter. Doch vorerst hielten die Gäste noch dagegen. Die Vorentscheidung zugunsten der Hausherren dann zwischen der 41. und 47. Minute. Erst handelte sich Moosburgs Spielgestalter Markus Voggenreiter (41.) nach der dritten Zeitstrafe die rote Karte ein und dann erzielten Tobi Bärsch (2), Aleksander Kaurin und Aleksander Vejnovic einen beruhigenden Vier-Tore-Vorsprung. Der kam dann auch nicht mehr in Gefahr, zumal TSV-Torhüter Matze Stephan in der Schlussphase der Begegnung mit einigen Glanzparaden Tore der Gäste verhinderte.

Stenogramm TSV Indersdorf:vMatze Stephan und Michl Siemens im Tor, Alex Hauser, Tobi Bärsch 9/1, Richie Baumbach 1, Ferdi Huber 6, Alexander Kaurin 4, Marcel Brudtloff, Philipp Zeimet 6, Aleksander Vejnovic 4

Die Handballer des TSV Indersdorf kommen momentan einfach nicht in die Spur. Trotz einer engagierten kämpferischen Leistung mussten sie sich der HSG Freising-Neufahrn mit 22:28 (11:14) geschlagen geben und rutschten damit auf Tabellenplatz neun ab. . Von Beginn an der Begegnung ließ die Mannschaft von HSG- Trainer Jürgen Steinhauer nie einen Zweifel aufkommen, wer als Sieger die Halle verlassen wird. Mit einem überaus temporeichen Angriffsspiel brachten die Gäste die Abwehr des TSV Indersdorf öfters in arge Bedrängnis. Dass die Defensiv des TSV momentan die Achillesferse im Mannschaftsgefüge ist, das belegt auch ein Blick auf die Tabelle. Mit bisher 222 Gegentreffern zählt die mit zu den schwächsten der Liga. Die HSG nutzte die augenscheinlichen Abwehrschwächen der Heimmannschaft sofort schonungslos aus. Fast über die gesamte Spielzeit hinweg liefen die Jungs von TSV- Coach Jürgen Vogl einen deutlichen Rückstand hinterher. Tobi Bärsch konnte per Siebenmeter in der Anfangsphase nur einmal ausgleichen (2:2/5.). Kamen die Glonntaler dann doch etwas heran, hatten die Gäste die passende Gegenmaßnahme sofort parat. Was das Abwehrverhalten seiner Mannschaft angeht, da wartet auf Vogl noch viel Arbeit.

Aber nicht alles liegt beim TSV Indersdorf derzeit im Argen. Wieder ein Blick auf die Tabelle offenbart dies. Mit 221 Treffern gehört der Angriff der Glonntaler mit zu den treffsichersten der Liga. Aber nicht nur bei den Handballern trifft da eine oft zitierte Weisheit zu, dass man im Angriff noch so viele Tore erzielt kann, wenn man hinten mehr rein bekommt.

Für die HSG war der Erfolg etwas getrübt, da sich kurz vor Spielende ihr Spieler Janic Bittner bei einem Zusammenprall verletzte und zur Beobachtung vom BRK Indersdorf ins Krankenhaus Dachau gebracht werden musste.

Stenogramm TSV Indersdorf: Michl Siemens und Matze Stephan im Tor, Tobi Bärsch 9/3, Philipp Schröder, Richie Baumbach 2, Ferdi Huber 5, Aleksander Kaurin 5, Marcel Brudtloff, Philipp Zeimet 1, Aleksander Vejnovic .

Herber Rückschlag für die Handballer des TSV Indersdorf in der Bezirksoberliga Altbayern. Die Jungs von TSV-Coach Jürgen Vogl vergeigten den erhofften Vormarsch ins Mittelfeld der Tabelle durch eine 25:27 (12:14)-Niederlage gegen den Tabellennachbarn TV Eggenfelden.

Vorweg ist dazu zu sagen, dass es ein verdienter Sieg der Gäste war. Viel dazu tun musste Mannschaft von TV-Trainer Franz Wohlmannstetter allerdings nicht. Da trugen die Glonntaler schon einen gehörigen Anteil dazu bei. Ein TSV-Fan, der bereits vor Spielende die Halle verließ, brachte die Leistung seiner Mannschaft auf den Punkt: "Da kann man nicht mehr zuschauen."Dabei begannen die Glonntaler recht elanvoll und warfen eine schnelle 2:0-Führung durch Ferdi Huber und Philip Zeimet heraus. Das war dann auch schon das einzig positiv im Spiel der Gastgeber. Im weiteren Spielverlauf bauten die Gäste ihre Führung zum Teil bis auf sechs Treffer aus. Der knappe Pausenrückstand von 12:15 eröffnete für den TSV trotzdem noch alle Möglichkeiten für ein besseres Ergebnis.

Doch hatte die Pausenansprache von Coach Vogl nicht gefruchtet, denn die Fehlerquote im Spiel seiner Mannschaft stieg an. Als TSV-Keeper Michl Siemens einen Siebenmeter von Jonas Longo entschärfte, erhoffte man sich eine Initialzündung bei seinen Mitspielern, doch die blieb aus. Das Blatt schien sich dann doch noch zugunsten der Glonntaler zu wenden, als Tobi Bärsch (57:20) die 25:24-Führung erzielt. Doch daraus wurde nichts, zumal Zeimet (59:21) einen Siebenmeter zum 26:26-Ausgleich vergab.

Stenogramm:

Matze Stephan und Michl Siemens im Tor, Alex Hauser, Tobi Bärsch 9/5, Richie Baumbach 1, Ferdi Huber 1,
Aleksander Kaurin 8, Marcel Brudtloff, Philip Zeimet 4/2, Aleksander Vejnmovic 2.

Mit 24:26 (10:15) unterlagen die Indersdorfer Handballer bei der SSG Metten. TSV-Coach Jürgen Vogl musste nicht lange überlegen, um die Gründe für die knappe Niederlage zu benennen. "Die erste Halbzeit war zum Vergessen. Da präsentierten sich einige meiner Leistungsträger weit unter Normalform, was sich auch in einem fehlerhaften Abwehrverhalten niederschlug." Auch der Spielverlauf war ein Indiz dafür. Die Gastgeber führten teilweise klar mit sechs Toren. Mit einem Pausrückstand von 10:15 ging es für die Glonntaler in die Pause.

Vogl hatte anscheinend in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden, denn nach Wiederanpfiff steigerte sich seine Mannschaft enorm, was besonders auf das Abwehrverhalten zutraf. Da organisierte vor allem Richie Baumbach nun seine Abwehrkollegen bestens. Das führte dazu, dass sogar ein Unentschieden möglich gewesen wären. Philipp Zeimet (2), Marcel Brudtloff und Philipp Schröder verkürzten mit ihren Treffer eine Minute vor Spielende auf 24:25. Als die Glonntaler dann allerdings eine weitere Möglichkeit zum Unentschieden vergaben, kamen die Gastgeber eine Sekunde vor dem Abpfiff noch zum 26:24-Endstand. Viel schlimmer als die Niederlage war für Vogl die schwere Verletzung von Ferdi Pöllner, der mit einem Armbruch bereits am Montag im Krankenhaus Deggendorf operiert wurde.

Stenogramm: Matze Stephan und Michl Siemens im Tor, Tobi Bärsch 1, Philipp Schröder 1, Richie Baumbach 1, Ferdi Huber 1, Ferdi Pöllner 1, Aleksander Kaurin 5, Niklas Dietl, Marcel Brudtloff 5, Philipp Zeimet 8/5, Aleksander Vejnovic 1.

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